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Hinter das Geheimnis der "inneren Geschichte" seines Lebens - und zugleich die der "dritten und vierten Glieder" der Masurischen Gutowski's - auf dem Umweg über die "äußere Geschichte" zukommen, ist die inzwischen fast schon bestätigte Triebfeder meiner Familienforschung.
 

 

Die (Hinter-) Gründe des Schicksals meines im Jahr 1894 in Sdorren, Kreis Johannisburg, Masuren, blind geborenen Vaters, den Niedergang der 4 Generationen dieser Familie von 1785 bis 1878/1913, konnte ich in den letzten 4 Jahren weitgehend u.a. durch Grundakten aus dem Archiwum Państwowe w Olsztynie / Allenstein klären.
Ob (!)             
sich aber alles 
- die Missetat der Väter - und - die Barmherzigkeit Gottes -
im Leben und im Laufe der Generationen 
und auch der gegenwärtigen eigenen Familie wiederholt, 
liegt weitgehend in unserem Verhalten begründet,
wir aber in Gottes Hand.

Friedrich Gustav - Fritz Gutowski, meinem Vater

* am 15. Oktober 1894 - † am 4. Oktober 1963 und  am 8. Oktober 1963 beerdigt

Seine Vorfahren

Über seinem Leben steht die Überschrift:

Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott,

der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,

aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten

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Die Missetaten der Väter hat mein blindgeborener Vater am eigenen Leib erfahren. Das war sein Schicksal; davon aber sprach er nicht und antwortete auf kindliche Fragen nur widerwillig.

Ihn bewegte nur die Frage nach der Barmherzigkeit Gottes.

Dreimal in seinem Leben, 1923, 1927 und 1932 widersprachen eigene tot-geborene Kinder seinem festen Glauben daran.

Als 1934 der Frieder geboren wurde, hieß Vatis konkretisierte Frage nach der Barmherzigkeit Gottes: ........"s i e h t  e r ?" - Gut, er sieht, bis heute. Genügte ihm das?

Erst als er Christiane im Sommer 1963 in den Armen gehalten hat,

ein Jahr später sich noch einmal vergewissert hat -
" s ie  s i e h t ! "

und nach dem 17. September 1963 am Telefon"hört",

dass auch der Michael " s i e h t ",

kann er 17 Tage später, am 4. Oktober 1963, in Frieden – mitten aus seiner Arbeit als Klavierstimmer auf dem Weg zu einer Cembalostimmung bei den Kasseler Musiktagen - sterben.
 



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