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Eine mutmaßliche Gutowski-Stamm- und Ahnentafel

Vorbemerkung - Ausgangslage

   In Masuren gab es 5 Orte namens "Gutten" - Polnisch heute wieder "Guty". Ebenso findet man im südlich benachbarten Masowien eine ganze Reihe von "Guty".
   Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhielten alle 5 Masurischen Gutten ihren Namen  im - sich bildenden und dann auch noch wandelnden - amtlich herzoglich-preußischen Sprachgebrauch von den Ende des 15./Anfang des 16. Jahrhunderts aus Masowien auf Einladung des Deutschen Ordens einwandernden Söhnen einer polnischen, uradeligen Familie "Gutowski de slepowron".
   Sie kamen aus den Ortschaften Guty Magna, Guty Parva (Groß Guty und Klein Guty) und Guty, genannt auch Gutowo im Herzogtum Masowien.

Vor der hier behandelten Zeit um 1500 hatten sie - noch ganz andere Orts- und Lage-Bezeichnungen
Näheres dazu im Abschnitt "die 5 Gutten in Masuren"

   Die Stammväter unserer Familie kommen aus 2 Orte namens Gutten.
Spätere Unterscheidung:
Gutten J = wenig östlich von Johannisburg - hier siedelte* unser Stammvater Nicolay Guttenn - und Gutten R = im Kirchspiel Groß Rosinsko - hier siedelten** vier seiner Söhne - Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne".

Näheres dazu im nächsten Abschnitt "Die 1. Generation"


Zur Orientierung weiterer Kapitel / Abschnitte

Die erste Generation - Handfeste von 1495

Nicolay (Miclaÿ) Guttenn, *um 1455
*ca. 40 Jahre vor 1495 - mutmaßlicher 10 - 12 x Urgroßvater

Die 2. Generation
Handfeste von 1484 (!) erneuert durch Markgraf Albrecht 1538

"Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne"

Die 3. Generation
um das Jahr 1540
die Nachkommen der Marcin, Jann, Pavel und Bartek Gutt,
der Nicolaien
nachgelaßene Söhne

aus Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12
Die 2. oder doch 3. Generation ?
Pavel/Pauel Gutth Land Cämmer (Paul I.) *~1510 Gutten - † nach 1595

Erläuterungen zu Orts- und "Familien"-Namen

Die 4. bis 6. Generation
160 Jahre zwischen 1540 und 1700 sind zeitlich schwer einzuordnen.
Da taucht 1598 Jacob Gutowski in Diebowen (und Kibissen) auf,
nach ihm der "Seel. Paul Gutt, gewesene Rosinsch Land Cämer",
mit seinen beiden ungleichen Söhnen,
Paul/Pan Pawel Guttowsky nobilis u. Jacob Guttowskj

Fast gleichzeitig entstehen Endes des 15./Anfang des 16. Jhdt's
5 Gutten/Guty in Masuren:

fett die Jahreszahl der Handfesten/Verschreibungen

  1. 1450/1483/1493 Gutten E (E wie Eckersberg), 1938 bis 1945 Seegutten, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, seit 1945: Nowe Guty, Ort im Kreis Johannisburg / jetzt Powiat Piski
  2. (1475) 1495 Gutten J (J wie Johannisburg), Kreis Johannisburg, Ostpreußen, seit 1945: Stare Guty, Ort im Kreis Johannisburg / jetzt Powiat Piski
  3. (vor 1519) 1531 Gutten R (R wie Rosinsko), 1938 bis 1945 Reitzenstein, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, seit 1945: Guty Rożyńskie, nach 1945 Ort im Kreis Lyck / jetzt Powiat Ełcki
  4. 1531 Gutten Lö, (Kreis Lötzen, Ostpreußen, seit 1945: Guty (Giżycko), Ort im Kreis Lötzen / jetzt Powiat Giżycki
  5. 1543 Gutten MO, Kreis Margrabowa/Oletzko/Treuburg, Ostpreußen, seit 1945: Guty (Wieliczki), Ort im Kreis Margrabowa /Oletzko / Treuburg - jetzt Powiat Olecki

Die 1. Generation

Nicolay (Miclaÿ) Guttenn, *um 1455
*ca. 40 Jahre vor 1495 - mutmaßlicher 10 - 12 x Urgroßvater

Nicolay kauft - Jahre vor 1495 - 21 von 41 Huben in der Damerau. "Dammeruwen" heißt schlicht "Eichenwald". Es liegt im Schutz "yenseyt Johannispurgk" und westlich der "Großen Wildnis".
Nicolay kultiviert diese weiter und erhält als "vnserm lieben getreuen Mickleÿ Gutten" - oder auch Nicolay Guttenn - darüber am 12. April 1495 die Gutter Handfeste,

……… 21 Hubenn Wiltnis bynnen sollichen grenitzen und Raynen
als nemlich, Dy erste grentze anzuhebenn an Rakouen Brüke
bey der Kessler wannth bys an yre Habt grennitze, forth ann bis
an das Fliß pissowoda bey der grennitze Maroslaw, unnd
forth von dem Fliss Pissowodda bis wider zu der Rakoffer Brüke

zu Magdeburgischem Recht mit den Gerichten groß und klein und den sonst üblichen Rechten.

Das Gebiet um "das Fliß pisewoda" ist sumpfig, ausgetrockneter, verlandeter Südteil Ross-Sees.

(Ostpr.Folio 125 Bl.352 R)

* Handfeste von 1495
** Handfesten von 1484 und 1538

Im Jahr 1538 erneuerte (!) Herzog Albrecht das Hauptprivileg.
Dies betrifft aber schon das "Gutten R" der Söhne des Nicolay Marcin, Jann, Pavel und Bartek

Ostpr.Folio 125, Bl. 290
s. 2 Abschnitte weiter uten

Bei Gutten J spricht allein schon die Größe - 41 Hufen -
für die Entstehung vor dem dreizehnjährigen Krieg - 1454-1466

Nicolay, aus der Adelsfamilie Gutowski, des Stammes Slepowron stammend
- im Jahre 1442 im Lande Wisna bei Wasosz erscheinend -
kommt aus Stare (=Alt-) Guty bei Wąsosz in Masowien  nach Stare Guty/Gutten (J)

1495 teilt/verkauft Nicolay 15 Huben an Symon Moelknrecht alias Simon Blumenstein und behält 21 Huben.

Im "Gutter Kaufbrief" vom Sontag nach Andrea (20.09 od. 30.11) 1525 werden sie
"den bescheidenen Borucha, Marek, Pawel, Jurga, Jan, Joseph, und Nicolay Gebrüder" genannt

Im Jahre 1484 vergab Komtur Erasmus von Reitzenstein 41 Hufen zu Magdeburger Recht im Rosinsken am Borowy-See an "unsers Ordens getreuen Diener George Mussick, Pioter Krueger und Brozian (Brüder) Moelknecht
…… 41 Huben im Rossinsken anzuheben von dem Ende des Barben sehs (Gutter See = Jeziore Borowe)
mit den Gerichten groß und klein bei einem Dienst und den sonst üblichen Leistungen."

(Ostpr. Fol. 125 Bl. 398 R)
So entstand - in der "großen Wiltnis" - "Alt-Gutten" im Kirchspiel Rosinsko,
das zuvor auch unter dem Namen Boskouy* im Grenzgebiet zwischen Galinden und Sudauen zu finden war.
*In der Handfeste von Dibowen 1514 wird es als Boßker erwähnt

die Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne werden erst in der erneuerten Handfeste von 1538 genannt.


3. Gutten R im Kirchspiel Rosinsko (vor 1519) 1531

siehe weiter unten
Die 2. Generation der Gut
Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne

 




Der Gründervater von Gutten J ist also bekannt: Nicolay (Miclaÿ) Guttenn,

jetzt folgt die
Die 2. Generation
Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne

Markgraf Albrecht von Brandenburg-Anspach,
letzter Hochmeister des Deutschen Ordens

erneuert (!) 1538 - eine alte* Handfeste von 1484
- 11 Jahre vor der Handfeste des Nicolaydes

41 Huben sindt Anno 1484 vom Erasmo von Reichenstein zu Magdeburgischen Rechten verschrieben,
die Verschreibung haben sie im Kriegswesen vergraben gehabt, undt ist verfault, daß sie nichts in Händen haben,
doch ist im Haußbuch ein ander erneuert Privilegium Vom Marggraf Albrechten Elteren anno 1538 zufinden ……………………

Quelle GSTA PK XX HA Ostpr.Folio Nr. 418 Beschreibung Dörfer Güter Sozinianium d.Urkunden (2 Bde.) 1698

"Von Gottes Gnaden Wier Albrecht Marggraf zu Brandenburg*), Zu Preüßen Zu Stettin, Pommern
der Caßuben (Kaschuben) und Wenden Herrzog Burggraf Zu Nürnberg, und Fürst Zu Rügen cc:                   Bekennen und thun kund offentlichen
Von jedermänniglichen dieses Briefs ansichtigen, und den es Zu wißen Von Nöthen,
das uns unserr Lieben Getreue, Matzeÿ, pavel und Jan, Weÿlimich des Stenzels,
des gleichen Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne
eine alte Handfeste, welche Ihnen Inn Erdreich im nechst Vergangenen Kriege ganz ……

*) Die beiden mit Siegeln
versehenen Urkunden in der rechten Hand des Standbildes von die Umwandlung des geistlichen Staates des Deutschen
Ritterordens in ein weltliches Staatswesen unter der Regierung des ersten
Herzogs, Markgraf Albrecht von Brandenburg auf zwei
bedeutsame Taten des Herzogs hin, auf die „Agenda 1525" — die Kirchenordnung
— und auf die „Albertina", die Universitätsgründung 1544.

 * also schon eine vor 1519, - nämlich 1484 - ausgestellte Handfeste
Markgraf Albrecht ließ sich 1519/1520 auf einen
erfolglosen "Reiterkrieg" mit Polen ein,  der aber nach einem Jahr unglücklich für ihn ausging
Die Polen dringen auch in Masuren ein und setzten sich u.a. in Johannisburg fest
Zitat: "…… fielen polnische Truppen im Winter  in den Ordensstaat ein, um den Orden zu unterwerfen

…… Verdorben Vortragen und wißen Geben Laßen, Mit angehef(s)ter drinstlicher Bitte,
wir wolten Ihnen eine andere Verschreibung gleiches inhalts, sich derselben Zu Ihrer nothdurft
Zu gebrauchen gnädiglich geben;
Alß Haben wir Ihre unterthänige Zimliche Bitt und gesuch angesehen, und Ihnen eine Neue Handfeste Verfertigen Zu Laßen Zugesaget. Verschrieben, Verliehen, und erneüren deswegen Hiermit Von uns
unsere Erben, erbnehmer, und nach Kommen Zu Kraft und macht dieses unseres Briefes,ehrgemelden Unseren Lieben getreuen, Matzeÿ, Paulen und Jan, des Stenzels
sambt Marczin, Jan, Paulen und Bartek des Nicolaien nachgelaßenen Söhnen,
Ihnen
Ihren Rechten Erben, und nach Kömlinge 41 Huben Im Rosinschen anzu Heben, und dem Ende Barbes Sees, bis an die Grenzen da die im Rosinschen sein gestoßen, an ander wiesen Weiher welche püscheren Brüchern und Streücher in Unseren
gezücht JohannsBurg grenzen

die Beschreibung trifft auf Gutten im Kirchspiel Rosinsko zu

freÿ Erblich und Ewiglichen Zu Magdeburgischen Rechten Zu Besizen,
Von sonderlichs gnade Verleihen wir Ihnen freÿe Fischereÿ Im Barben See mit Leinen Gezeüg, alhir Zu Ihrem tisch, und nicht Zu Verkaufen,
Verleihen ihr auch die Gericht Beÿde Groß und Klein, alhir über Ihre Leuthe und Binnen der selbigen Huben Grenzen, Straßen Gerichte, Jagd, Waltwerk, Wietwerk
Ertzt, Halß, und Hand, ausgenommen, das war Unsre Herrligkeit Vorbehalten,
umb welcher Begnadigung willen sollen Uns Unseren Erben, Erbenhern und nach Kommen gedachte Unser lieben Getreun, Matzey, pavel und Jan des Stenzels
nicht weniger Marczin, Jan Paul und Bartek des Nicolaien nachgelaßnen Söhne

sambt Ihren rechten erben und nach Kömlingen Ihrerseihtet sein Zu thun,
einen redtlichen und tüchtigen dienst mit Hengst und Harnisch nach dieses Landes Gewohnheit

Zu allen geschreyen, Landtwehren, und Raÿsen,
Ihre Haüser Zu Bauen, alte Zu Beßern, und Zu Brechen,

wenn wir ihrer, und wohin sie Von Uns werden Gehipfen, uns sollen Sie aus aus diesem Unseren Erben Ernehmern, und nach nach Kommen werden geheischen, und Sie aus diesem Erben Eerbnehmern,
und nach Kommen
alle Jisen Jährlichen auf Martini ein Crompfund Wachß und einen Cöllmischen pfennig Zu Urkund und Bekentnüs der Herrschaft,
daneben alle Jahr, und ein jedes Gbmber Von etzlichen pflugen oder Moryn einen pfele Schritz… und einen pfr: Kolen Zu pflug …… zu geben und Zu einhärlig schuldig und Verbunden seÿn, alles getreulich und ohn ge…wde ,
Zu Uhrkund haben wir unser Ins…igre an diesem Brief wißentlich Hange Laßen,
Geben Zu Johannisburg d 26 februarÿ Anno 1538./."

Dieses Dorf wurde schon 1485 als Rolkony (auch Bosker? ein alter Sudauisch-Galindischer Name?) gegründet
und »George, mussik, peter, Krueger, unnd Brosian moelknecht« (s. o. bei Gutten J) verschrieben.

diese 4 Söhne des Nicolai sind unsere mindestens 10xUr-Großfamilie in Gutten,
*geboren etwa zwischen 1480 und 1510 -
Die Besitznahme von Gutten R geschieht also schon zwischen 1495 und 1519

im Jahre 1538 sitzen die Nachkommen des Simon Blumenstein (Mölknecht) auf dem Dienstgut Simken im Kirchspiel Kumilsko,
die des Bruders Valentin Blumenstein auf dem Dienstgut Krzywinsken im Kirchspiel Drygallen (später Rosinsko),
das hier behandelte Gut ist im Besitz der Rogalla.
 …… in dem Johannisburger Handfestenbuch enthaltene Abschrift der Verschreibung von 1486 ist nämlich überschrieben "Rolkony hantfest" Ostpr. Fol. 125 (die Rogalla wurden auch Rolk genannt.
In den Johannisburger Orts- und Einwohnerverzeichnissen von von 1540 (Ostpr. Fol. 125) dagegen - s.u. -
erscheint das Gut als Gutten Dorf mit acht Freien (Wirten), unter ihnen zwei Rogalla, und 17 Gärtnern (noch im Besitz der Rogalla)
Der Name Gutten lässt erkennen, dass das Gut, bevor es Besitz der Rogalla wurde, Besitz der Gutt, Guth-Gutowski war, die 1495 - s.o. bei Nicolay in Gutten J - zwanzig Hufen von  ihm, Simon Blumenstein, überließen.
Vielleicht geschah dies im Tausch gegen den ebenso großen Blumensteinschen Anteil an den hier behandelten Gut,
das dann als Gutscher Besitz zu dem Namen Gutten kommt, den es ungeachtet weiterer Besitzwechsel bis in die Neuzeit behält.

Quelle Hans Ludwig Hoffmann-Bagienski
in Die Dienstgüter des Amtes Johannisburg, SoSchr. des VFfOW Nr. 67, S.262)

Warum verlassen sie ihre alten, angestammten Sitze?

   1. Im ohnehin ausgepowerten Masowien werden durch die Erbteilung die dadurch kleiner werdenden Erbteile immer unwirtschaftlicher.

Die 3. Generation 1540

erscheint nun in den Johannisburger Orts- und Einwohnerverzeichnissen von 1540
in den zwei Orten "Das Dorf Gutten"/"Das Dorf Güten" und "Das Dorf guten"/"Das Dorf Gütten"

Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12 in Heften I bis V

die Nachkommen der Marcin, Jann, Pavel und Bartek, Nicolaien nachgelaßene Söhne

aus Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12 Heft IV

"Bewilligung d. Anlage vber das Gebiet Johanspurg nach der laut der gehaldenen tagefarrt
vber das gantze Herzogthum Pr. 1540"


Gutten b. Johannisburg
"Das Dorf Gutten"

 

"Pauel gut"

ist wahrscheinlich einer der "Nicolay Gebrüder" oder ein Nachkomme des "Nicolay", wenn nicht gar der Dritte der nachgelaßenen Söhne, Pavel.

Der Amtmann zu Johannisburg, Friedrich Herr zu Heydeck, hat 1525 an den "bescheidenen Borucha"

s.o. Borucha kouaff

zusammen mit Marek (Mirek), Pawel (Pauel), Jurga, Jan (JHann), Joseph
und "Nicolay Gebrüder",
alle zu Gutten wohnenden, einen Ort "Waldes und Heye" rechts und redlichen Kaufs verkauft.

"außer Konkurrenz" von Gutten J und Gutten R
findet sich - 4,3 km entfernt von Gutten R ! -
im Dorf "Rolken" - heute Rogale Wielkie
Martzin guth. Er hat viel "Vieh".
Ich bin überzeugt, dass dieser Martzin identisch ist mit dem in Gutten R fehlenden Bruder "Marcin"
des Nicolaien nachgelaßene Söhne

Gutten im Kirchspiel Rosinsko
"Das Dorf guten"

 

Marcin, Jann, Pavel und Bartek

des Nicolaien nachgelaßene Söhne
 

 

"Matzey Rogala"
ist Mitglieder der Besitzer-Familie Rogala

"JHann"
könnte der oben zweitgenannte Jann sein,
Bruder der Marcin, Pavel und Bartek,
der 1543 in Gutten bei Margrabowa/Oletzko/Treuburg erscheint.

ebenso unten
"Barteck"

"Miculay" schon kann (?) ein Sohn der Obigen
Marcin, Jann, Pavel und Bartek sein


 

"Gertner" sind im Jahr 1640:
Piottr, Miculay, Barthus, Michal (Gutt ?)

Nun sind alle vier Söhne

Marcin, Jann, Pavel und Bartek

des Nicolaien nachgelaßene Söhne 1560 wieder beisammen gefunden:

Marcin als Martzin guth in "Rolken" - poln. Rolki, bei Kożuchy
(= "Rollken", Amtsbez. Belzonzen, P Kosuchen/Kölmerfelde, Ksp. AG, StA Bialla 5,8 km)
Jann als JHann - der 1543 in Gutten
bei Margrabowa/Oletzko/Treuburg erscheint
und Bartek als Barteck in "das Dorf guten" = Gutten R
Pavel als Pauel guth in Gutten J

s. weiter unten unter "noch Die 2. Generation ?"
Pavel/Pauel Gutth Land Cämmer


aus Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12 Heft V

"Register der geseßenenn Wirth von Freyen, Bawren, gertnern vndt Instleuten 1540"

Gutten b. Johannisburg
"Das Dorf Güten"

Im Jahr 1540
sind es "vonn gefreyhen" (Wirten)
neben dem "Pauel Guth" auf einmal
9 "vonn Guttenn/Guthenn"
und nächste Seite
ein "gertnner" namens "Hanneff von Gutenn"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 auf S. 52
befindet sich noch ein weiterer
Rouhal vonn Guthen

 

Gutten im Kirchspiel Rosinsko
"Das Dorf Gütten"

Im Jahr 1540
gibt es die schon 1536 genannten
Jan und Bartek zusätzlich den jüngeren "Miculay"

Pavel
scheint ? als Nachfolger von Vater Nicolay als "Pauel Guth" nach Gutten J gewechselt zu sein.

bei den "Gertnern"
befinden sich zusätzlich
11 besitzlose Söhne
…… vhonn Guthenn
der nächsten 4. ? Generation

Zusammenfassend finde ich in Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12 Heft II
Extract und taterie der summarien eines iklichen Dorffs halben 1540 folgende Angaben zu den zwei Dörfern.

1. Bild betrifft "Das Dorf Güten - linke Spalte
2. Bild betrifft "Das Dorf Gütten - rechte Spalte


Auswertung der Namen in Ostpr. Fol. 911 a Nr. 12

Die Gut, Guth, von Gutenn, Guthenn haben sich offensichtlich wie die Karnickel vermehrt.
Genannt werden ja nur männliche Mitglieder.

in Heft IV - "Bewilligung d. Anlage vber das Gebiet Johanspurg  nach der laut der  gehaldenen tagefarrt vber das gantze Herzogthum Pr. 1540"
hier "Das Dorf Gutten" (Gutten J)

Pauel gut

ist mit Sicherheit Nachkomme des "Nicolay", wenn nicht gar der dritte der 4 Söhne
Marcin, Jann, Pavel und Bartek

hier "Das Dorf guten" (Gutten R)

JHann
Bartek

Miculay"
kann nur ein Sohn der Obigen

in Heft V - "Register der geseßenenn Wirth von Freyen, Bawren, gertnern vndt Instleuten 1540"

hier in "Das Dorff Güten" (Gutten J)
sind es "vonn den gefreyhen" (Wirten) neben dem
"Pauel Guth" auf einmal 9 "vonn Guttenn/Guthenn"

Pauel Guth
Marchnin von gutenn
Jhann vonn Guttenn
Voitheck vonn Guttenn
Mirazek vonn Guttenn
Mirulaÿ vonn Guthennn
Joseph vonn Guthen
Pauel vonn Guthenn
Stanncko vonn Guthenn

und ein "gertnner" namens
Hanneff von Gutenn

in das "Das Dorf Gütten" (Gutten R)
gibt es die 1536 genannten

Jhann vonn Gutthenn
Bartheck vhonn Guthenn

bei den "Gertnern" - befinden sich zusätzlich
11 besitzlose Söhne der nächsten 4. Generation:

Piotter vhon Gutenn
Mirulaÿ vhonn Guthenn
Barthus vhonn Guthenn
Voithek vhonn Guthenn
Jarup vhonn Guthenn
Schoppann vhon Guthen
Philipus vhonn Guthenn
Thoroyann vhonn Guthen
Kouhal vonn Guten

noch die 2. oder doch schon die 3. Generation ?

in dieser Zeit von 1577 bis 1603 ist Georg Friedrich I. Administrator des Herzogtums Preußen.

und Pavel/Pauel Gutth Land Cämmer in Gutten
*~1510 Gutten -
† nach 1595 - s. letzte erh. Briefe -
vom 15.11.1595
und dem Brief seiner 4 Söhne von 1599 - s. EM 57 d Nr. 150 Strittige Landüberschreibung an Valtin Gutt

siehe unten

im gleichen Zusammenhang der strittigen Landüberschreibung des Valtin Gutt
der inzwischen in Königsberg seine Haushaltung hat

"……Nachdem Jacob Guttorfskÿ Verstorben ein Huben 9 Morgen zwey Sohn und dreÿ dochter hinder sich verlassen,
als hatt sein Weib die Eltester Tochtter eines freyen nach Mikutten zur Ehe gegeben Jan Nochatzki genannt
und mit Ihr nach Mikurtten ……

Quelle: EM 57 d Nr. 150 - S. 1 vs Gutten-Johbg v. 1599 zu lesen
 

Pauell Gutt Landtkemmerer/Land Meßer Im Johanßburgschen

k ö n n t e   mit einiger Sicherheit  Pavel, nämlich der drittgenante Sohn seines Vaters Nicolay -
der vor 1540* als Pauel Gut / Pauel Guth wieder nach nach Gutten J zurück gewechselt ist

*s. Johannisburger Orts- und Einwohnerverzeichnissen von 1540

Brief des Baul Gutt v. 8. August 1582 :
"……… auch albereit dabey von stettiger mühe sorge und arbeittauch Teglich auffwarttung,
abreisung und verschickung hin und her schwach und altt worden. Bytte nun EFD ……… "
" …… ein lange Zeit vor einen Landtkemmerern an diesem Fürst: Hause Johansburg dienstlich gewesen, ……"

 v. 8. August.1582:
…… Daneben auch wollen
EFD so Ihr gnediger wylle were vergunnen
und aus gnaden zulassen, damitt mir ein Theyll
Sehe Borowen geburenden Kauff noch müchte erkauft

und ubergeben werden; Sinttemal Ich derselben
Theyll, meinem geringen vermügen nach, Immer
mit gelde zahlen und dafür gebürlicher
weise erlegen will. ……… 

v. 13.11.1595 Hauptmanns Bericht vom Johannisb:
"…… alß einem altenn treuen Diener ……)

Quelle: GSTA PK - 1595 XX - EM 57b Nr. 65 Bittschrift Land Kehmer/Landkämmerer Paull Gutt

hier aus dem Brief seiner 4 Söhne von 1599 - s. EM 57 d Nr. 150 Strittige Landüberschreibung an Valtin Gutt

"Gnädigster Furst und Herr Könnens E:Fl:dhl:
Wir arme LanderChamer Kinder Chenigst nicht kor-
nuthalthen, wir daß unser seliger Vatter Paul
Gutt
Zwo Schulzen Hubens von E:Fl:dhl: …… usw.

unterschrieben
Underthenige Und gehorsame Diener und ……

Jasryf (?) Gutt *)
Abraham Gutt
Michael Gutt
Stanißlaus Gutt
Bÿÿderr und frouwens außem
Dorf gutten Ihm Johansburgischen

Quelle: EM 57 d Nr. 150 S. 19 vs - 19 rs Gutten-Johbg v. 1599
(Verwandtschaft Gutt)
*) Seraphin - s.u. ???



Erläuterungen zu Orts- und "Familien"-Namen

   In Masuren gibt es Großfamilien wie die Simon und Valentin Blumenstein = Brazian Mölknecht, die Dimussy,Schwalinna/Czwalina/Stenzel-Zwallin, die Rogalla, usw. …………

   Die Gut Guth Gutt Gutowski(ÿ) sind keine in Masuren weit verstreute Familie. In Gutten R aber tauchen sie um 1700 schon etwas massierter auf. Da steht dann in einer Ortsbeschreibung 1717 XX Ostpr. Fol. 208 ………:

   Zur Schreibweise der Namen:
Im 17. Jhdt haben die herzoglich-/preußischen Ämter die mit -ski eingewanderten
a) nur mit dem Taufnamen - s.oben - und
b) nur im Verwechselungsfall mit einem dem Herkunftsort zugeordneten Beinamen verzeichnet.

   So wurden die aus - heute geschrieben (!) - "Guty" in Masowien eingewanderten - nur männlichen (!) - Mitglieder der uradeligen Familie Gutowski de slepowron* Gutt / Guttenn / Guth geschrieben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gutowski

"Diese 14 Huben der Zwalliner sind nachmals an ihre Freude die Guttowsker gelanget und sind nach Absterben der Paul Gutten Ambts …… und Land Cämmerers nach zwey Söhne verbleiben."

Zitat:

   "Dass die Gutowski auf Gutten sich als Gutt, Guth bezeichnet finden, entspricht der Gepflogenheit im 15. und 16. Jahrhundert, bei polnischen Familiennamen die Endung wegzulassen. Im 17. Jahrhundert nehmen diese Familien wieder die alte polnische Form ihrer Namen an, und so nennt ein amtlicher Bericht über das Johannisburger Freidorf Diebowen von 1700 (EM 57, 1030) im Amt Johannisburg einen Gutowski, der im 17. Jahrhundert dort 14 Hufen besitzt und als "des Amtshauptmanns Vater" bezeichnet wird, welches Amtshauptmanns und wann, lässt sich nicht erkennen. Vielleicht ist er der Gutowski, von dem eine Linie der Gutowski im preußischen Adel herzuleiten ist. Eine solche Linie hat es gegeben. Das Gothaische Taschenbuch der briefadeligen Häuser von 1919 führt einen Jakob v. Gutowski auf, der 1819 1839 als Rektor a.D. den Ehemann seiner Tochter, Herrn von Romotten bei Lyck unter dem Namen Rhau von Gutowski adoptierte. Wappen ähnlich dem polnischen Wappen Slepowron."

in Hans-Ludwig  Hoffman-Bagienski SoSchr. des VFfOW Nr. 67, S. 199

Widerspruch:

   Den Jakob Gutowski rechne ich zur 4. oder 5.  Generation der Gutt/Gutowski.
Er könnte demnach der Vater des im Amt Johannisburg offensichtlich wohl verehrt
en
"
Seel. Paul Gutt, gewesenen Rosinsch Land Cämers" - † vor 1663 - gewesen sein.

Zitat: (wieder Hans-Ludwig  Hoffman-Bagienski)

   "Im 16. Jahrhundert (1514 ?) erwerben und besitzen die Czwalina zu Czwalinnen lt. einem amtlichen Bericht aus dem Jahr 1700 (EM 57, 1030) auch die Hälfte (14 Hufen) des 30 Hufen großen 1514 verschriebenen Dienstgutes Diebowen im Ostteil des Amtes. Weil sie veranlasst wurden, ihre Mühle am Johannisburger Fließ abzubrechen - sie war der Bewässerung der Wiesen oder der Schiffahrt hinderlich - werden sie im Jahr 1598 für ihren Teil an Diebowen von Scharwerk und Pfluggetreidelieferung befreit. "Nachmals" (wann ?) hat nach diesem Bericht vom Jahre 1700 "Jacob Gutowski, des Amtshauptmanns Vater, diese 14 Hufen gehabt".

in Hans-Ludwig  Hoffman-Bagienski SoSchr. des VFfOW Nr. 67, S. 188
 


Die 4. (5. ?) Generation
160 Jahre zwischen 1540 und 1700 sind zeitlich schwer einzuordnen.

   Aus Archivalien des GStA PK sind einige "Namen" bekannt.
Inzwischen haben die Gutt/Gutowski außer in "Gutten R" nun auch Besitz in zwei Nachbardörfern: "Diebowen" und "Kibissen".
   Im Folgenden ordne ich
die Gutowski aus Gutten mittig,
die von Diebowen linksbündig, die von Kibissen rechtsbündig ein.
Dabei werden die einzelnen Zeitabfolgen nur ungefähr berücksichtigt.

Die gelb hinterlegten "Zitate" aus anderen Archivalien bleiben
ohne Rücksaicht auf die Zeitabfolge rechtsbündig.

direkte Zitate aus deren Archivalien bleiben mittig.



Seraphin Guttowskj ein Land Cämmer

*nach 1550 bis 90 Gutten - †vor 1656

Seraphin Guttowski ist nur aus Schr. an den Churfürsten v. 22.04.1698 bekannt:

Vor dem Tartarischen Einfall (1656) hat diese 13 Huben der Saraphin Guttowskj Ein Land Cemmer Beseßen,
nach deßen und seiner Kinder Absterben, hat solche Andres Guttowskj ererbet, weile Er aber im Lyckischen wohnet, (Kobilienen -  Kobylin) so hat Er die Huben bishero nicht gebrauchet, sondern sie wünst liegen laßen;
- auch ein zweiter Guttowskj aus dem Lyckischen in Chelchen - jetzt Chelchy - dort lebt ein Jan Guttowskj

s. SoSchr. 45,3 Erbhuldigungs-Auszüge von 1690

"Es soll aber von solchen 41 Huben ein Churfürstl. Bedienter 13 Huben beseßen haben,
davon Er weder gescharwerket noch das Pflug Ge
treÿdich abgegeben,
da auch Anno 1635 und in folgenden Jahren ein Pflug Getreÿdich Einer Gleichheit gemachet

Quelle: aus GSTA PK - XX EM 57d 151 - Seite 10  v. 22. April 1698

Es sind denen alten Besitzern des Dorffes Gutten beÿ Barrowen in diesem Ambte 41 Huben in einem Privilegio Zu Magdeburgischen Rechten Verschrieben, davon Sie gleich anderen Freÿen, Neue Häuser zu Bauen, und alte zu brechen, auch das Pfluggetreÿdicht zu geben, und einen Ritterdienst außzurichten verbunden sind,
davon aber
ein Einsaaß mit Nahmen Guttowskj 13 Huben eigenthümlich beseßen,
und weiln
Er vorhin im Kriege gedienet, nachmahlen seine Erben Vor Landcämmer sich Geben Gebrauchen laßen,
so haben Sie solche 13 Huben von pfluggetreÿdich ganz freÿ geweßen,
Quelle
aus GSTA PK - XX EM 57, Seite 151


dessen Sohn

Andres Guttowskj
besitzt 13 Huben in Gutten
und gibt als "junger Mensch" nach dem Tartarensturm, 1656,, ohne Frau und Hilfskräfte auf,
wohnt dann im Lyckischen Amt in Kobilienen und kann keine Steuern zahlen

im Schriftverkehr vom 3. Juli 1699 heißt es:
"…… jetzige Besitzer, alle Hube cum onere ex Privilegio nicht halten kan, und dannachero nur einen Haufen Schulden, sich häuffen werden."
"…… davon 6 Hube aller Pflichten freÿ Ihm und auf seine beÿde Töchter verliehen, undt die übrigen 7 Huben von Ihnen davor annehmen, und als ein Caduc verkaufen laßen wollen,"

Andres Guttowski hat den 27. 8br. 1714 - vergleichbar wie Mathes Gutowski im Jahr 1690 - für Kobilienen, Amt Lyck  "vermöge Königl. allergnädigsten Befehl den Erb Eyd abgelegt".
Von der Kobilienen-Verwandtschft "ist Johan Kobilinski in Königsberg gewesen und hat da geschworen"
weitere "Kobilinsker" sind 1714 Andres, Jacob, und Augustus -

(Quelle SoSchr. Nr. 45 des VfFOW - S. 333)

Quelle: GSTA PK - XX EM 57d 151 - Seite 10 - v. 22. April 1698

Die 4. bis 6. Generation
160 Jahre zwischen 1540 und 1700 sind zeitlich schwer einzuordnen

Die Gutowski in Diebowen

"Dass die Gutowski auf Gutten sich als Gutt, Guth bezeichnet finden, entspricht der Gepflogenheit im 15. und 16. Jahrhundert, bei polnischen Familiennamen die Endung wegzulassen.
Im 17. Jahrhundert nehmen diese Familien wieder die alte polnische Form ihrer Namen an,
und so nennt ein amtlicher Bericht über das Johannisburger Freidorf Diebowen von 1700
(EM 57, 1030)
im Amt Johannisburg einen Gutowski, der im 17. Jahrhundert dort 14 Hufen besitzt
und als "des Amtshauptmanns Vater" bezeichnet wird, welches Amtshauptmanns und wann, lässt sich nicht erkennen. Vielleicht ist er der Gutowski, von dem eine Linie der Gutowski im preußischen Adel herzuleiten ist. Eine solche Linie hat es gegeben. Das Gothaische Taschenbuch der briefadeligen Häuser von 1919 führt einen Jakob v. Gutowski auf, der 1819 1839 als Rektor a.D. den Ehemann seiner Tochter, Herrn von Romotten bei Lyck unter dem Namen Rhau von Gutowski adoptierte. Wappen ähnlich dem polnischen Wappen Slepowron."

in Hans-Ludwig  Hoffman-Bagienski SoSchr. des VFfOW Nr. 67, S. 199

Jacob Gutowski " k a n n " schon zur 4. Generation gerechnet werden,
*nach 1540 -> † vor 1663

wenn er 1598 in Diebowen
von den "Czwallina " 14 Huben - wie auch immer - eigentümlich übernimmt.
Dazu gibt es unterschiedlichste Spekulationen, die wahrscheinlichste "Heirat"

Sein mitmaßlicher Sohn ist

Seel. Paul II. Gutt gewesener Rosinsch Land Cämer in Diebowen †um 1656
"Seel." - also um 1656 / 1668 schon verstorben

   Den Jakob Gutowski rechne ich zur 4. Generation der Gutt/Gutowski, *nach 1540 -> † vor 1663
Er könnte demnach der Vater des im Amt offensichtlich wohl verehrt
en "Seel. Paul Gutt, gewesenen Rosinsch Land Cämers" gewesen sein.

Die Sonderschrift des VfFOW Nr. 67, H. L. Hoffmann-Bagienski, Dienstgüter d. Amtes Johannisburg - nennt auf den Seiten 139, 188, 199 als Quelle für Folgendes "Etatmin. Tit. 57 Bündel 1030"

    S. 139: "In einem Bericht aus dem Jahre 1700 über das Johannisburger Dienstgut Diebowen
        (Etatmin. Tit. 57 Bündel 1030) heißt es nämlich,
        14 Huben des Gutes, die 1514 den Czwalina verschrieben worden seien und diese noch 1598 besessen hätten,
        habe nachmals Jacob Gutowski, des Amtshauptmanns Vater (welches, ist nicht erkennbar) Vater gehabt.

(NB Meine Forschung ergibt:
        Jacob Gutowski  k a n n  der Vater des "Seel. Paul Gutt, gewesener Land Cämer" †vor 1656/1663 sein.
        Quelle. EM 111 k Nr. 110 - bzw. APG NF Bd 13 Jg 1982 S. 188 ff )

S. 188 "Im 16. Jahrhundert (1514 ?) erwerben und besitzen die Czwalina zu Czwalinnen lt. einem amtlichen Bericht aus dem Jahr 1700 (EM 57, 1030) auch dei Hälfte (14 Hufen) des 30 Hufen großen 1514 verschriebenen Dienstgutes Diebowen im Ostteil des Amtes. Weil sie veranlasst wurden, ihre Mühle am Johannisburger Fließ abzubrechen - sie war der Bewässerung der Wiesen oder der Schiffahrt hinderlich - werden sie im Jahr 1598 für ihren Teil an Diebowen von Scharwerk und Pfluggetreidelieferung befreit. "Nachmals" (wann ?) hat nach diesem Bericht vom Jahre 1700 "Jacob Gutowski, des Amtshauptmanns Vater, diese 14 Hufen gehabt".

S. 199: "…… und so nennt ein amtlicher Bericht über das Johannisburger Freidorf Diebowen von 1700
        (Etatmin. Tit. 57 Bündel 1030) im Amt Johannisburg einen Gutowski, der im 17. Jarhundert dort 14 Hufen besitzt
        und als des Amtshauptmanns Vater bezeichnet wird ………"

    Lesart Opr. Fol. 208a S. 74 rs: "…… seinen an ihre Freunde die Guttowsker gelanget ……
        und sind nach Absterben des Paul Gutten Ambst Heinrichs (?) und Land-Cämmerers nach zweÿ Söhne verblieben"

in Hans-Ludwig  Hoffman-Bagienski SoSchr. des VFfOW Nr. 67, S. 139, 188 und 199

Jacob Gutowski -

"nachmals 1598" erster Gutowski in Diebowen  *um 1540 - † vor 1563
"14 Huben des Gutes, die 1514 den Czwallina verschrieben worden seien und diese noch 1598 besessen hätten,
habe nachmahls Jacob Gutowski, des Amtshauptmanns Vater (s.u. Seel. Paul Gutt), gehabt
(Lesart Opr.Fol. 208 a: "… seien an ihre Freunde die Guttowsker gelanget …)
und sind nach Absterben des Paul Gutten Ambst Heinrichs (?) und Landt-Cämmerers nach zweÿ Söhne verbleiben."
Quellen 1.  EM 57, Bündel 1030

2. Ostpr. Fol. 208 a Beständnisbuch Diebowen

Wer ist Jakob Gutowski?

Mich interessiert der Jakob Gutowski in Diebowen nicht nur wegen der Vollständigkeit der "Guttowsker-Generationen",
sondern weil ich dahinter auch wieder mal eine "story" vermute.

    Die 1. Generation der "Guttowsker" ist der Nicolay Guttenn in Gutten J    *um 1450
        -> Handfeste von 1495
    Die 2. Generation sind Marcin, Jann, Pavel/Paul I. und Bartek                  *zw. 1470 u. 1480/1520
        -> Handfeste von 1484 (11 Jahre früher !) erneuert 1538
    Die 3. Generation -> lt. Ostpr. Fol. 911 a - hat sich wie die Karnickel vermehrt
               - s. oben die Liste - keiner hat einen ähnlichen Namen - außer - ? Jarup vhonn Guthenn ?
        sind Besitzer und Gertner in Gutten J und Gutten R

        -> EM 57b Nr. 65 - EM 57j Nr. 73 darin ein Pauel Gutt (II.?) der 1. Land Cemmer,
        der zw. 1588 u. 1595 Bittbriefe schreibt, 1582 "…… schwach und altt worden ……)
    dieser k ö n n t e  der Vater des Jakob Gutowski sein.    

Diebowen:

Wie sind "die 14 Huben der Zwalliner nachmals an ihre Freunde die Guttowsker gelanget"

    oder wie kommt Jakob Gutowski (*um 1570) an die 14 Huben
    Sohn des Pauel Gutt?
    Vitamin B wie Beziehungen über o. gen. Pauel Gutt?
    Love-story mit einziger Tochter der Zwalliner?
    oder ???

    Der Sohn des Jakob Gutowski ist (nicht des Amtshauptmanns Vater wie in VfFOW SoSchr. 67 angegeben)
    sondern der "Seel. Paul (III.?) Gutt gewesener Rosinsch 2. Land Cämer" †vor 1663
    dessen Sohn, Pan Pawel Guttowsky, der 1656 als 9-Jähriger von den Tataren entführt wurde
    und der nach über 10 Jahren wieder zurück kommt ……………
        die Frau des Seel. Paul Gutt ???
        1705 d 18. Januarij Sepult.
        Pan Pawel Guttowsky z Dybowa Pania Matke Ewa urodzona Bylowna
        z kościół pochowat

Seel. Paul III. Gutt
gewesener Rosinsch Land Cämer in Diebowen †um 1656

der Vater von  

Pan Pawel Guttowsky nobilis *1647 - †19.07.1711

und Jakob Gutowski *um 1656 - † ?

 

1656
betroffene Familien der Entührten durch die Tataren

Guttenn bey Barowen

Michael Gutt
*~1621 Gutten - 1698: Hs Nr. 1. Michael Gutten Erben"
entführt sein Sohn Jacob von 10 J.
deßen Gärtner Michel Wytrzeß, entf. sein Sohn Jan

Jan Gutt
*~1625 Gutten - (und Schwester)
entführt sein Sohn Jan, von 8 J., seiner Schwester Tochter Catharina 15 J.

Sohn und Erbe des Michael Gutt:

Andres Guttowsky
-
der "Erbe" des großen Besitzes von 13 Huben -
bleibt nach dem Tatartareneinfall 1656 allein übrig ohne Familie, Frau und Arbeitskräfte
und emigriert zur Verwandtschaft nach Kobilienen:

Jacob Kobylinsk et frater JanElsadan Kobilinskaja, Mategula z Kobyliny

Paul Gutt,
entführt sein Weib Anna, 30 J.

Diebowen

Seel. Paul Gutt, gewesenen Rosisch Land Cämers,
entführt sein Sohn Paul von 9 J.
s. oben


 


 

Die "Gutowsker"
im Anfang des 18. Jahrhunderts vor rund 300 Jahrhundert

Diebowen linksbündig                                      Gutten mittig                             Kibissen rechtsbündig 

in Gutten

lt. PK XX HA Ostpr.Folio Nr. 418 Beschreibung Dörfer Güter Sozinianium d.Urkunden 1698
"Von obigen 41 Huben haben die Guttowsker 13 Huben, davon sie weder Scharwerken noch daß sie getreÿdich abgeben, … darüber die meisten Huben haben seidt dem Tartarischen Einfacl wüst gelegen"
Hs Nr. 1:
Mich(a)el Gutten † Erben
1656 s.o. noch erwähnt.
der "Erbe" der 13 Huben müsste Andres Gutowski sein, der ist aber zur Verwandtschaft

"Jacob Kobylinsk et frater JanElsadan Kobilinskaja, Mategula z Kobyliny" nach Kobilienen emigriert

vergleiche oben
Paul Gutt,
entführt sein Weib Anna, 30 J.

 † Pawel Guttowski z Guttow - †29.04.1696, pochowon (begraben) w kościół (Kirche Rosinke)
Paul Gutt, ca. 70 Jahre alt, *um 1626, in Kibissen lebend, im Jahr 1656  wird sein Weib Anna 30 J. von den tartaren  entführt)

lt. PK XX HA Ostpr.Folio Nr. 418 Beschreibung Dörfer Güter Sozinianium d.Urkunden 1698
"4 Huben Waldt gebrauchen sich des Landtkemmerers Gutten Erben, darüber keine Verschreibung zu finden."

Hs Nr. 10
Marcey Mathes (I.) / (Mathias/Matteus) Guttowsky *~1653 Gutten - † nach 1713
et Mater Dorothea - die 6xUrgroßeltern
zusammen mit Andreas Orlowius, Land-Cemmer und Lan Lepak, Rosinsken, gehört Matthes Guttowsky von Gutten
1690 "so zur Huldigung Sr. Churfürstl. Durchlaucht nach Königsberg bestellt sindt"

deren 11 bzw. 12 Kinder, davon 6 männlich:
vor und nach 1697 geboren

*? † Andres   †20.06.1706 - wurde mind. 9 Jahre alt 
*? † Dorothea †06.06.1713  - wurde mind. 16 Jahre alt
*? † Elsbieta   †03.10.1702  - wurde mind. 5 Jahre alt  
*? Zofia - (1715, 1720 als Patin genannt)

Jan*25.03.1691† nicht vor 1766
Conpatres: Pawel Karas z Kybiß,  Marcey  Djerhsinsy z ……?
Gsegors Spitzik z Rogalk, Pawel Greglo z Bzur, Christian Glik……z Rakowa,
Kath: Jana Guttowskiego Maternka z Kybiß,
Elßa Adameck, Maria Jana Karaci filia z Tachow, (Tatzken / Taczki)

Adam - *11.01.1693 - † nach 1753
Conpatres: Crystian Orlowsky, Komornik Drygalski *, Andrey Orlowsky z Guttow,
Simon Guttowskl z Kybißow

Adam G. später verheiratet, 1 Kind, Bernhardus, *03.12.1730 s.unten

Maciej - *06.03.1695
Parentes Macej Guttowsky et Mater Dorothea z Guttow
Conpatres: Cristian Orlowski z Marcherk, Jakob Tracyk z Guttow
……Wilk z Tackow, Dorothea Michala Duadtka Uxor (=Gattin) z Guttow,
Anna Dorothea à Wegnern p t z Rosinska
Mathes II - 1718 "Besitzer" in Gutten - ab 1769 Berittschulze in Turowen ?

Woicieck Adalbert *24.02.1697 Gutten - † ?
Conpatrer Jakob Moray z Guttow, Crystian Orlowsky,……hefsk, Jakob Dsiubko z ……,
Jan Laduga z Rosinka (= Ehemann von Sophia Jana Guttowskiego filia)
Woicieck wird 4 Jahre später als Pate nach Kibissen "exportiert" - = 5x Urgroßvater

Anja filies 24.05.1699
parentes Maciej Guttowsky et Mater Dorothea z. Guttow

Conpatres: Simon Maletia p.t. Lehrer z Rosinska, Jakob Kobylinka z Kobilina,
Pawel Karas z Tachow, Simon Guttowskÿ z Kybißow
Elsadan Kobilinskugo, Mategula z Kobyliny, Regina Simona Meinecke pt, z Rosinska, Barbara
(Pfarrer Simon Meinicke war von 1682-1718 Pfarrer in Rosinsko †01.04.1719)

dann 6 Jahre "Sendepause" oder kein KB-Eintrag

kein Name - eine Totgeburt 07.06.1705
Parentes Maciej Guttowsky et Mater Dorothea z Guttow

infans Anna 22.05.1707
Parentes Maciej Guttowskÿ et Mater Dorothea z Guttow

Conpatres: Jakob Frydrisczyk z Rogal, Simon Maletin p.t. Leher z Rostken
Cherubin Dmuhs(ß) z Dmußow, Pawel Greglas z Baur, Pawel Karas z Tackow,
Adam Karas z Kybißow, Cherubin Dr…? z Dmußow, ……,
Barbara Andrzeja Orlowskiego, et filia Sara z Guttow
 

Infans Thomaß *27.12.1708
Parentes Maciej Guttowskÿ et Mater Dorothea z Guttow
Conpatres: …………

 

–––––––––––––––––––––
03.12.1730
Filiy Bernhardus
Pat: Adam Gutowski, (
*11.01.1693) Mat. Margaretha Orlowßczanka -

 

in Kibißenn

Paul Gutt, entf. sein Weib Anna von 25 J.

vergleiche =? † Pawel Guttowski *Kibissen? - †29.04.1696 in Gutten

weitere in Kibissen - lt. Kb:

Jan Guttowski - Kath:  (der) Jana Guttowskiego Maternka

dziewica (Jungfrau)                                Maria  Jana Guttowskiego filia (Patin 15.03.1692)
und ihre Schweste
J P ucs dziewica Sophia Jana Guttowskiego filia, bis 1697 oft Patin)
oo verheiratet am 27.01.1697 mit dem
młodzież (Jüngling) Jan Laduga z Rosinska

 

08.08.1689
parentes Adam Guttowskÿ et Mater Kath:
(arina)
     filia Anna

Confratres Jann Guttowskÿ  z Kybißow

 

Woitek (Woycieck-) Guttowskÿ 
      (ist am 27.02.1707 Pate in Kibissen, sonst keine Daten)

lt. Ostpr. Folio Nr. 418 Beschreibung Dörfer Güter Sozinianium d. Urkunden (2 Bde.) von  1698

Nr. 1 Parentes Simon Guttowskÿ et Mater Lehna z Kybißow

18.09.1701
Infans Michal

Conpatres Macej Guttowsky z Guttow, Pawel Karas, z kybißow
Jacob Kobylinsk z Kobylina et frater Jan,
Marc Maciolek z Drygalskiego, Maria N. Vojowskiego Uxor z Sordazen, Dorothea Cristian Orlowskara Uxor z Marchefk, Jan Guttowskiego filia z Kybißow

† 17.02.1704
† Simon Guttowskÿ z Kybiß
Syno Motaka na Contention

*21.12.1704 - † 31.05.1713 († mit 8 1/2 Jahren)
     Infans Sophia *)
außergewöhlich großes Aufgebot an Paten:

Conpatres. Woicech Maceja, Boy Guttowsky et Dorothea *) 
Pawla Karara Uxor z Kybiß, Jan Kobylinsky z Kobylina, Andrzej Orlowsky z Guttow, Chrystian Orlowsky z Marchefk, Cristian Bawodazky z Rozinska, Cristian Borowy item Michal, Pan Zyto z Cernioj, Pawel Karas z Tack, Pawel Pogorcelsky z Kiasask (?), Woytek Prios z Guttow, Sophia Crisikowna z Rakowa, Anna Adama Lobenca Uxor z Tachow 
  *) der 1704 gerde erst vierjährige Woycech
der Guttener Gutowski (s.o.*24.02.1697), erscheint hier an erster Stelle als Pate der Sophia bei seinen - so dachten sie ? - späteren Schwiegereltern!)
Sophia ist aber am 31.05.1713 im Alter von 8 1/2 Jahren gestorben und wurde 9 Tage später begraben (Pest-Verdacht?)

17.07.1712 d 17 Julij Baptismus
Parenter Simon Guttowsky et Mater Lehna z Kybiß

     Infans Anna
  
(vielleicht unsere 5xUrgroßmutter, Anna, die 2., - es gibt aber auch - s.o. -
     die am 08.08.1689 Anna, die 1., Tochter der Adam Guttowskÿ et Mater Kath:)
Conpatres Woyceck-Woycieck Babka (Großmutter?) et Catha Michala Guttowskiego z Kybißow,
Simon Maletij (Lehrer) z Rosinska, Maria Synkoß z Marchefk

† d 9 Juny Sepult 1713
Simona Guttowskiego prostate Wdowna z Kybißow
po chawata Corka Sofia, na Cmentarzu ajedna teß Anna pochowa na Rafaczney Gorse Klore teß
w Gyia umar d 31 Maj d 9 Juny Sepult.
des Simon Guttowskiego Witwe des Vorsteher in Kybißow
hat die Tochter Sofia auf dem Friedhof …… Anna begraben, starb 31. Mai,beeredigt am 9. Juni

† 26.10.1719
Michal Gutowskj z Kybissow Matke (Mutter)

Simona Guttowskiego prostate Wdowna z Kybißow

23.09.1729
d 23 Sept
Pat: Woÿcieck/Albrecht Gutowskj, Mat Anna z kybißow
Filiy Michael,
Comp: Adam Laduga z Rosynska, Chrystian Gutowskj, Catharzyna Pawla Michalczyka Zona (Ehefrau) z K
ybisßow (Woytek)

Michael Gutowski
*23.09.1729 Kibissen - Landgeschworener in Turowen - † vor 17.07.1804 Turowen
et (? Juliana Szczeny ?)
der 4xUrgroßvater
Michael hatte später noch zwei Geschwister:
Anna * um 1730
und Woycieck/Albrecht *24.04.1734

In Diebowen

16.09.1691
Parenter Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
Infans Barbara ist …… Excz. (tot)

 

13.05.1693
Parenter Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
infans Stanislaw

 

14.08.1695
Parenter Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
filia Maria

*? - †29.04.1696
Sep. Pawel Guttowsky z Guttow
begraben/pochowon w kościół (Rosinke)

24.02.1697
Parentes Pawel Guttowsky et Mater Maria Nobilis
infans Zofia

Conpatres Strauß Lieutnant u. viel Militär

 

16.08.1701
Parentes Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
infans Cristian

 

05.07.1702
Patin Maria Basba (Babka=Großmutter) Guttowskiego … z Dybowo

05.09.1703
Parentes Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
infans Elßa †09.07.1706

 

1705 d 18. Januarij Sepult.
Pan Pawel Guttowsky z Dybowa Pania Matke (Frau Mutter) Ewa urodzona (geborene) Bylowna
z (w) Kori…ele ? kościół (z/w kościele an/bei der Kirche) pochowat (beerdigt)
 

*vor 1697 - d 20 Junj Sepult 1706
Maciej Guttowsky z Gutow Syna Andres w Korciele / kościół pochowat
Andres ist also mind. 9 Jahre alt geworden

07.06.1707
Parentes Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo Nobil.
Infans Jan
04.09.1707
Parentes Simon Guttowsky et Mater Lehna z Kybiß
Infans =//= ?

09.09.1708
Parentes Jakob Guttowsky alias Flinta et Mater Cathar …. Lany  z Rosinsk
= jüngerer Bruder des Pawel/Paul Guttowski
Infans Dorothea

3.8.1710

Parentes Pawel Guttowsky et Mater Maria z Dybowo
infans Pawel
 


Das Land brauchte Jahrzehnte, um sich von den Schrecken des Tatareneinfals 1656 zu erholen, und wurde, kaum erholt, im Jahr 1709 - 1711 von der großen Pest erneut auf das schwerste getroffen.

24.02.1711 - d 24 Febr. Sepult.
† Maciej Guttowsky z Guttow po Bie cin swojm  Marcinie Frydrisczyku z Rogal
Wnuk
Swa Maria na Cmentarzu pochowa

Maciej Guttowski z Gutten hat an diesem Tag seines Schwiegersohns Martin Frydrisczyk aus  Rogal(len) Tochter, seine Enkelin Maria auf dem Friedhof begraben.

 
19.07.1711
d 19 Julij Sepult,
† Pan Pawel Guttowsky z Dybowo

Dziewka Catharyna Nieboszczyka Albrechta Sejby z Kotow ?…….?
Corka na Cmentarzu dat pochowa
(Pan Pawel Guttowsky aus Dybowo von der Magd Catharyna,
Tochter des verstorben Albrecht Sejdy aus Kotow auf dem Friedhof an dem Datum begraben)

 

06.06.1713 - d 6 Junij Sepult
† Marcej Guttowsky z Guttow Corke (Tochter) Dorothea na Cmentarzu pochowa - auf Friedhof begraben
Dorothea *vor 1697 - †06.06.1713 - also mind. 16 Jahre alt geworden 

 


Nicolay Guttenn *um 1455 Handfeste von 1495
der 10 bis 12x Urgroßvater
 
Marcey/Mathes und Dorothea Gutowski *ABT1653 - †………
die 6xUrgroßeltern
 
Woiciech/Albrecht und Simona Guttowskiego filia Anna, Gutowski
*24.02.1697 Gutten->Kibissen - †………
die 5xUrgroßeltern
 
Michael Gutowski und …… Czesny Kibissen->Turowen *21.09.1729 - †BEF 17.07.1804
die 4xUrgroßeltern
 
George Aemilius Guttowsky *1756 Turowen - † 06.03.1811 Sdorren
et Barbara Wikowscanka *~1754 Gutten (E) - †~1821
die 3xUrgroßeltern
 
Michael Gutowski *07.12.1787 Sdorren - † vor 02.03.1831
et Catharina Krispin *~1790 ???? - † 17.05.1865 Sdorren
die 2xUrgroßeltern
 
August Gutowski *30.08.1822 Sdorren - † 13.04.1878 Sdorren
et oo13.11.1852 Amalie Ruchay *15.04.1831 Sdorren - †~1900 ????
die Urgroßeltern
große Hungersnot im Winter 1868,
die sich durch die Missernte von 1867 ergab, nicht nur in Ostpreußen, im
ganzen Ostdeutschland.
1. Friederike ooWielgos*30.11.1853; 2. Rudolf *26.02.1856; 3. Amalie ooHorl *18.06.1856;
4. † Friedrich *1860-†28.11.1862; 5. Carolina *1863-†28.07.1865; 6. Marie *12.11..1865;
7 Charlotte Gutowski ooMursa *30.11.1867 Sdorren - † 11.06.1925 Wattenscheid
meine Großmutter
8. August *16.08.1869; 9. Julie ooNowitzki *09.01.1872; 10. Anna *11.08.1874

Friedrich Gustav gen. Fritz Gutowski *15.10.1894 Sdorren - † 04.10.1963 Kassel
mein Vater



http://goo.gl/maps/g47zV