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"DiebowenKiebißen, Gutten, im Rosinsches Kirchspiel - Großrosen"

und die anderen Kirchspielorte

Im März 2009 wollte ich bei meinem allerersten Besuch im GSTA PK *) in Berlin "eigentlich nur" Näheres über die Vorfahren meines Vaters - und wenn das nicht - dann über die Menschen in Sdorren und überhaupt irgend etwas aus Sdorren im Kirchspiel Adlig Kessel (bis 1895 Kirchspiel Johannisburg Land) erfahren. 

Durch Neugier - was da so alles zu lesen ist - und purem Zufall fiel mein Auge beim Blättern im dicken Folianten des Generalhufenschoß von 1718 **) - Blatt 98r - auf den Namen Paul Guttowskj in Diebowen und bei Weiterblättern dann auch auf Michel Guttowskj im Freÿdorf Kiebißen und Mathes Guttowskj in Gutten, Freÿdorf im Rosinschen Kirchspiel.

"Diebowen, Kiebißen, Gutten, Rosinsches Kirchspiel" - wo liegen diese Orte überhaupt, was für ein Kirchspiel ist das, welche Geschichte hat dies Kirchspiel und was hat das mit meiner Suche nach Gutowski's in Sdorren zu tun?

Sind diese Paul, Michel und Mathes Guttowskj eventuell ältere Vorfahren und wenn ja, wer von Ihnen?

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*) Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
**) XX HA GSH Johannisburg Bd 2

Gutten

Vor dem Jahr 1486 hieß dieser Ort "im Rosinsken" nach der Verschreibung des Comptur zur Balga an "unseres ordens getrawen dienern George mussik* peter Krueger unnd Brosian moelknecht"* noch Bolkony - andere Schreibweise - Bosker.

*BrosianMoelknecht, alias die "Brüder Simon und Valentin Blumenstein",
"Simon Blumenstein ist mit seinem Bruder Valentin … nach dem Dreizehnjährigen Krieg (1454-1466) als Beauftragter des Ordens für das Mühlenregal in das Pflegeamt Johannisburg gekommen.
1476 verschreibt ihm der Orden 21 Hufen "am Fließe Winczentz" = Grodzisko.
1483 hat Simon diesen Besitz wieder veräußert und 10 Hufen" von Lupken" erkauft.
1486 werden den "Brazian Mölknecht" und zwei weiteren Ordensdienern 41 Hufen im Rosinsken verschrieben.
1495 erwirbt Simon (zusammen mit Nicolay Gutten) wiederum bei Gutten J im Tausch Land.
Quelle VfFOW So 67 Hoffmann-Bagienski Dienstgüter S.30
"Nicolay Guttenn" handelt in seiner privaten "Siedlungspilitik" ähnlich, erwirbt Gutten J, verkauft es,
erwirbt dann für seine 4 Söhne Gutten R bis es diesen dann 1538 "verschrieben" wird.

Seit der Verschreibung durch Herzog Albrecht von 1538 an "unserr Lieben Getreue, Matzeÿ, pavel und Jan, Weÿlimich des Stenzels, des gleichen Marcin, Jann, Pavel und Bartek des Nicolaien nachgelaßene Söhne" heißt der Ort im "späteren!" Sprachgebrauch des Amtes Johannisburg nun "Gutten".

Dass dies nach den dort siedelnden "Guttowskern" geschieht, ist meine gegenwärtige Annahme,
warum nicht auch nach den "Stenzel" ist mir (noch) nicht bekannt.
In der Verschreibung selbst ist nur die Rede von

"41 Huben Im Rosinschen anzu Heben, und dem Ende Barbes Sees, bis an die Grenzen da die im Rosinschen sein gestoßen"
 

Es ist kaum anzunehmen, dass sich die Söhne des "Nicolay Guttenn" »des Nicolay aus Guty (polnisch) bzw. Guttenn (deutsch nach damaligen Schreibweise)« nach dem Ortsnamen Gutten nun Gutowski genannt haben. Umgekehrt wird ein Schuh draus:
Die beiden Orte Gutten J und Gutten R haben ihren (im "Amt Johannisburg" später so genannten) Namen von den Nachkommen des Nicolay vom Geschlecht der Gutowski de Slepowron, der vor oder nach dem Dreizehnjährigen Krieg
(1454-1466) aus dem Masowischen Grenzgebiet, einem der vielen Orte Guty in die "Wildnis" eingewandert ist.

In den Briefen des "Paull Gutt Landkemmerer im Johannsburgischen" zwischen 1582 und 1595 kommt Gutten nur als Name vor: "Dem Land Chemer Pauel Gutten".
Erst ab 1690 heißen spätere "Guttowsker" - nun auch in Diebowen und Kibissen - in amtlichen Dokumenten dann Guttowsky oder Gutowski.

Man kann es auch umgekehrt sagen: Der Nicolai und andere Siedler aus Masowien kamen im 15. Jhdt aus Orten mit dem Namen "polnisch" Guty und haben ihre neue Heimat im ordensstaatlichen und später herzoglichen Preußen dann Guty oder "deutsch" Gutten genannt.

Im 1000-jährigen Reich wurde Gutten 1938 in Reitzenstein "umgetauft",
zur Erinnerung an den Komtur des Deutschden Ordens, Erasmus von Reitzenstein, 
der im Jahr 1486 41 Huben an die ersten Bewohner von damals noch Bolkonÿ  vergab.
Erst mit der Neuverschreibung durch
Markgraf Albrecht von Anspach-Brandenburg u.a. für die vier Söhne des Nicolay im Jahr 1538 hieß das Dorf bis zum Jahr 1945 Gutten
 

heute wieder "polnisch" Guty Rożyńskie,
der Beiname Rożyńskie zur Unterscheidung von anderen Guty/Gutten
wie das Stare (alt) Guty nahe bei Johannisburg

Gutten
s.o.

- ab 1938: Reitzenstein

     Gründung: 1486 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 41 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 240 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Reitzenstein: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule seit 1840
    geographische Lage:
31,5 km östlich von Johannisburg
  4,0 km südöstlich von Großrosen (Gr. Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Ⓞ Diebowen - Dybowo

14 Huben in Diebowen gehörten ab 1514 den Zwallinnern und die sind erst nach 1598 "an ihre Freunde die Guttowsker gelanget".

Von 1938 bis 1945 Diebau

Ⓐ Kibißen 

Aus den Berichten über die Entführungen durch die Tartaren im Jahr 1656 geht hervor, dass der "Seel. Paul Gutt, gewesenen Rosinsch Land Cämer" aus Diebowen einen Verwandten, auch Paul Gutt, "Unterthanen" und erheblichen Besitz besaß. 

blieb im 1000-Jährige Reich Kibissen,
heute Kibisy

 Gründung: 1511 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 8 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 57 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Kibissen: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Diebau
    geographische Lage:
34 km östlich von Johannisburg
  5 km östlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Ⓝ - Groß Rosinsko

- ab 1938: Großrosen

Karte heute = Rożyńsk Wielki, Polen

     Gründung: 1471 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 60 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 496 (Stand 1939)
    Fläche: 1.221 ha (1930)
    Namensänderung in Großrosen: 16.07.1938
    Kirche seit 1667
Altar der Kirche mit der Jahreszahl 1667
    Schule seit 1550
    besondere Einrichtungen: mehrere Gasthäuser.
    geographische Lage:
29 km nordöstlich Johannisburg
12 km nordöstlich Gehlenburg (Bialla)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Großrosen (Groß Rosinsko)

Ⓑ - Marchewken

ab 1926: Bergfelde

     Gründung: 1509 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 20 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 87 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Bergfelde: 1926
    Kirche in Großrosen
    Schule in Kurziontken (Seeland)
    besondere Einrichtungen: ein paar Gehöfte.
    geographische Lage:
37 km östlich von Johannisburg
  7 km nordöstlich von Großrosen (Gr. Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Klein Rogallen

lag bald nach Machewken südwestlich noch vor Kurziontken

     Gründung: 1509 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 10 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 55 (Stand 1939)
    Fläche:
    Kirche in Großrosen
    Schule in Seeland (Kurziontken)
    geographische Lage:
7 km südöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Ⓒ Kurziontken

ab 1938: Seeland

Kurzątki, Powiat Ełcki, Polen

     Gründung: 1473 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 30 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 275 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Seeland: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule seit 1737
    besondere Einrichtungen: Grenzdorf (100 m), Gastwirtschaft.
    geographische Lage:
15 km östlich von Gehlenburg (Bialla), ostlich vom Gutter See
  6 km nordöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Groß Rosinsko)

Ⓓ Woytellen

Wojtele, Powiat Ełcki, Polen

ab 1938: Woiten

     Gründung: etwa 1475 durch den Deutschen Ritterorden,
kein Privileg aufzufinden, 1718: 12 Hufen
    Einwohner: 100 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Woiten: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Reitzenstein
    geographische Lage:
31,5 km östlich von Johannisburg
  6,0 km südöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Ⓔ Skrodzken

Skrodzken lag im Wald am See Krodzken, der westlichen Verlängerung des Borowy-See quasi westlich gegenüber von Gutten 

Jezioro Skrodzkie, Prostki, Polen

ein Freidorf, gegründet ??? ein Freidorf z. magdb. Recht 9 Hufen
ab 1938 Jagdhof, 1939 19 Einwohner -
1. Insthaus, Jantzik und Ackermann,
2. Wilhelm von Lojewski
3. Krispin

    Gründung:
    um 1540: Freidorf mit 9 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    1718: 14 Hufen
     Einwohner: 19 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Jagdhof: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Großrosen
    besondere Einrichtungen: am Gutter See.
    geographische Lage:
27 km östlich von Johannisburg
  3 km südwestlich von Großrosen (Gr. Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinsko)

Ⓕ Jebrammen

Jebramki, Powiat Ełcki, Polen

ab 1938: Bachort - Jebramki

1939 214 Einwohner

     Gründung/Verschreibung: 1480 durch den Deutschen Ritterorden an Pawel Pomian auf der Dammeneau
als Dienstgut (Freigut) mit 40 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 214 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Bachort: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule seit 1786
    besondere Einrichtungen: Gasthaus.
    geographische Lage:
2 km nordwestlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

Ⓖ Czyrken

Czyprki, Powiat Ełcki, Polen

Czyprken - ab 1930: Kolbitz (Gem. Jebrammen/Bachort)

     Gründung: 1480 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut zu magdeburgischem Recht (siehe Bachort).
    Einwohner: 141 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Kolbitz: 1930
    Kirche in Großrosen
    Schule in Surren
    geographische Lage:
27 km nordöstlich von Johannisburg
  3 km nordwestlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

 

Klein Rosinsko - Kleinrosen

ist nicht mehr auf der Karte zu finden, muss nordwestlich von Rosinsko gelegen haben.

Klein Rosinsko - ab 1938: Kleinrosen

     Gründung: 1538 als Pfarrgut mit 5 Hufen
zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 45 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Kleinrosen: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Surren
    besondere Einrichtungen: Gasthaus.
    geographische Lage:
29 km nordöstlich von Johannisburg
  2 km nördlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

 

Ⓗ Bzurren

Bzury, Powiat Ełcki, Polen

1939 134 Einwohner

Bzurren - ab 1938: Surren

     Gründung: 1528 als Freidorf mit 17 Hufen
zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 134 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Surren: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Monethen seit 1737
    geographische Lage:
28,5 km nordöstlich von Johannisburg
  3,0 km nördlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Monethen

Ⓘ Olschewen

Kronfeld

Olszewo, Powiat Ełcki, Polen

Olschewen - ab 1938: Kronfelde

     Gründung: 1480 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 22 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 123 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Kronfelde: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Heldenhöh
    geographische Lage:
29,5 km nordöstlich von Johannisburg
  3,0 km nördlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

Ⓙ Krzywinsken

Heldenhöh

Krzywińskie, Powiat Ełcki, Polen

Krzywinsken / Krziwinsken - ab 1938: Heldenhöh

     Gründung: um 1500 durch den Deutschen Ritterorden,
Privileg nicht feststellbar.
    Einwohner: 181 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Heldenhöh: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule seit 1814,
mit Nowaken (Brüderfelde) und Olschewen (Kronfelde)
    besondere Einrichtungen:
Körstation, Gasthaus, Gefallenenfriedhof.
    geographische Lage:
30 km nordwestlich von Johannisburg
  4 km nördlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

Ⓚ Nowaken

Nowaken - ab 1938: Brüderfelde

     Gründung: 1526 als Freidorf mit 19 Hufen
zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 120 (Stand 1939)
    Fläche:
    Namensänderung in Brüderfelde: 16.07.1938
    Kirche in Großrosen
    Schule in Großrosen
    geographische Lage:
31,5 km nordöstlich von Johannisburg
  4,0 km nordöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Monethen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: -
    Standesamt: Monethen

Ⓛ Statzken - Tatzken

Taczki, Powiat Ełcki, Polen

     Gründung: 1507 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 9 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 80 (Stand 1939)
    Fläche:
    Kirche in Großrosen
    Schule in Diebau
    geographische Lage:
32 km nordöstlich von Johannisburg
  3 km nordöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinskso

Ⓜ Cziernien / Czernien

- ab 1930: Dornberg

Ciernie, Powiat Ełcki, Polen

Statzken - Tatzken

     Gründung: 1507 durch den Deutschen Ritterorden
als Freigut mit 9 Hufen zu magdeburgischem Recht.
    Einwohner: 80 (Stand 1939)
    Fläche:
    Kirche in Großrosen
    Schule in Diebau
    geographische Lage:
32 km nordöstlich von Johannisburg
  3 km nordöstlich von Großrosen (Groß Rosinsko)
    Regierungsbezirk:
bis 1905: Gumbinnen, ab 1905: Allenstein
    Kreis: Johannisburg
    Amtsbezirk 1939: Großrosen
     ev. Kirchspiel: Großrosen (Gr. Rosinsko)
    rk. Kirchspiel: Johannisburg
    Standesamt: Großrosen (Gr. Rosinskso)




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